fair. bei Spalter Firma CG TEC

Die Geschäftsführer Andrea und Oliver Kipf stellten uns in einer sehr informativen Präsentation die Entwicklung und Produktion von Profilen aus Carbon, Basalt und Glasfaser vor. Das Familienunternehmen ist dank Innovation, Qualitätsbewusstsein und eines hochqualifizierten Teams mit marktführend in diesem Segment. Die Carbonscout-World, in der die Produkte des Unternehmens präsentiert werden, lud zum Testen diverser Fitnessgeräte ein. Anregungen aus dem Austausch mit den Unternehmern nehmen die Stadträtinnen von fair. mit in ihre Arbeit in den Stadtrat.

 

Frauennacht 2017 – „Jung im Kopf – so bleiben Sie geistig fit”

Unsere alljährliche Frauennacht fand dieses Mal am 24.05.17 statt, wie immer im Kulturbahnhof. Thema des Abends war „Jung im Kopf – so bleiben Sie geistig fit“.

Mit Sabine Buchart-Kaiser hatten wir eine sehr kompetente Referentin und Gesprächspartnerin gefunden. Als gelernte Bankkauffrau und Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) arbeitet sie nach zahlreichen Aus- und Weiterbildungen als Coach für Einzelne und Gruppen, gibt Seminare und Workshops. (www.jonathan-training.de) Sie weiß genau, wie man sein Gehirn effektiv gebraucht und leistungsfähig erhält.
Sehr anschaulich erläuterte sie, wie jeder durch einfache Gesundheitspflege die Grundlagen für geistige Fitness schaffen kann (genügend Schlaf, vielfältige Bewegung, Stressabbau, richtige Ernährung). Die Fähigkeiten des Gehirns wie Denken, Wahrnehmen, Lernen, Erinnern und  Konzentrieren wollen ein Leben lang trainiert werden und zwar mit allen Sinnen. Ein Alltag im guten Rhythmus von Anstrengung und Erholung bietet dafür zahllose Möglichkeiten. Der Spaß sollte dabei nicht zu kurz kommen, z.B. kann man sich mit Spielen, Tanzen, Musizieren und allgemein guter sozialer Kontaktpflege nicht nur im Kopf wunderbar fit halten.
Bei einem gewohnt reichhaltigen Buffet war Gelegenheit, anschließend das Gehörte gleich zu vertiefen und anzuwenden.
Mit den Spenden von 260 Euro vergeben wir über die Organisation kiva.org wieder Kleinkredite an Frauen in unterentwickelten Ländern.

 

Spende für die Jugendarbeit in Spalt

am 09.01.2017 im Büro von Nina Selz – Jugendbetreuerin bei der Stadt Spalt

Unsere Einnahmen vom fair.-Stand auf dem Spalter Weihnachtsmarkt wollen wir der Jugendarbeit in unserer Stadt zugute kommen lassen. So freuen wir uns, der Jugendpflegerin Nina Selz, die seit März 2016 für die Stadt Spalt sowie auch an der Spalatin-Schule unter anderem als Schulsozialarbeiterin im Einsatz ist, eine Spende von 500,-Euro für die Umsetzung geplanter Projekte übergeben zu können. Das SUB z.B. soll wieder zum Leben erweckt werden. „Wo sollen die jungen Leute denn hin in Spalt? Sie brauchen einen Ort, wo sie sich treffen können, besonders in den Wintermonaten. Dies wollen wir demnächst wieder anbieten.“, erklärt Nina S. Sie könnte sich gut vorstellen, zusammen mit jungen angehenden Erzieherinnen und Erziehern das SUB-Team zu bilden. Die jungen Auszubildenden sammeln dabei wertvolle Erfahrungen, die zudem als anrechenbare Berufspraktika gelten.
Geplant wird auch eine Jugendzukunftswerkstatt, vergleichbar mit dem SEK (Städtebauliches Entwicklungskonzept), wo die Jugendlichen ihre Ideen zu einem Konzept stricken und an den Stadtrat herantragen können.
Es tut sich was für unsere Jugend in Spalt und wir wünschen gutes Gelingen.

 

Stadtentwicklungskonzept

Stadtentwicklungskonzept - Arbeitskreis „Handel, Gewerbe & Tourismus" will Spalt für Gäste und Einheimische attraktiver machen

Gäste sollen sich in Spalt wohl fühlen, die Einheimischen natürlich auch – und am besten vor Ort auch noch ihren Arbeitsplatz finden oder gar ihr eigenes Geschäft betreiben können. All dies will der Arbeitskreis „Handel, Gewerbe & Tourismus“ unter einen Hut bringen. Und so seinen Beitrag zum Städtebaulichen Entwicklungskonzept (SEK) leisten, an dem in der Hopfen- und Bierstadt gerade emsig gefeilt wird.
 

Bei der Bestandsaufnahme fiel vor allem eines ins Auge. „Die Leerstände müssen wieder einer Nutzung zugeführt werden“, so Sprecherin Monika Lämmermann und so ist es auch von Protokollführerin Susanne Baumeister notiert. Hier brauche es seitens der Politik „flankierende Maßnahmen“ wie das aktive Anwerben von Firmen, um wieder mehr Leben in die Innenstadt zu bringen, betont Arbeitskreismitglied und Touristiker Otto Ringer. Allerdings sei hier der „Stein der Weisen“ nicht leicht zu finden, da die Interessen derer, die hier für Leben sorge sollen, kollidieren. Die einen wollen hier flanieren und würden sich über mehr Verweilqualität etwa durch aufgestellte Bänke freuen und gerne im Freien Kuchen verzehren. Vorbeiziehender Schwerlastverkehr trübe das Vergnügen aber stark, so Ringer.

Auch die Gewerbetreibeden haben ihre Wünsche, sie erhoffen sich gute Zufahrtsmöglichkeiten. Ringer empfiehlt, es Gunzenhausen nachzuahmen, das den Verkehr aus seinem Zentrum nicht verbannt, sondern zum langsam Fahren verpflichtet, für die Lastwägen solle über eine Umleitung nachgedacht werden. „Für eine Geschwindigkeitsreduzierung gäbe es auch für die Spalter Ortsdurchfahrt gute Gründe“, so der Touristiker. In 15 Jahre wiederum solle es hier immer noch Geschäfte geben, lenkt Gabriele Weislmeier die Perspektive auf Einzelhändler vor Ort. Das „Bummeln“ soll attraktiver, sie selbst sollen aber auch stärker in die Pflicht genommen werden. In den Sommermonaten müssten alle Läden am Mittwochnachmittag öffnen, lautet ein Appell. Zudem wünscht man sich einen neuen Drogeriemarkt. Potenzielle Ladenbetreiber solle man bewusst anwerben, vor allem in den Segmenten, die nicht besetzt sind. So fehle etwa ein Sanitätshaus oder ein Orthopädieangebot.

Ganz wichtig sei der Aufbau eines Qualitätsimage und dazu seien auch Redewendungen in Szene zu setzen: „In Spalt müssen Bratwürste lang und die Predigten kurz sein“. Für den Bauernmarkt wäre zu überlegen, ob man ihn nicht im Feuerwehrmuseum fest installieren könnte. Was die Gastronomie anbelange, fehle es an Anlaufstellen für die Jugend und so manches Gasthaus müsse generell wiederbelebt werden. Es bedürfe auch einer besseren Abstimmung unter den Gastronomen bezüglich der Öffnungszeiten und Schließtage. Auch die Installation mehrerer kleiner Feste und Veranstaltungen regt der Arbeitskreis an und nennt „historisches Brotbacken“ als Beispiel. Außerhalb der Innenstadt solle das interkommunale Gewerbegebiet (Kooperation mit Georgensgmünd und Röttenbach) vorangetrieben werden.

Generell brauche es mehr Gewerbeflächen und stärkere Anreize für Existenzgründungen, die zu unterstützen seien. Man favorisiert eine professionelle Wirtschaftsförderung, um für Handel und Gewerbe eine konkrete Anlaufstelle für Beratungen zu bekommen. Es müssten sich hier auch Netzwerke mit Politik und Verwaltung bilden. Den Berufsnachwuchs des Handwerks gelte es ähnlich unter die Arme zu greifen.

Was den Tourismus anbetrifft, sieht der Arbeitskreis noch Nachholbedarf beim Radwegenetz, das noch Lücken aufweise. Für den öffentlichen Nahverkehr gelte das Gleiche. Warum nicht einen „Spalter  Hopfenexpress“ einrichten? So schlägt es Ringer etwa vor. Am See selber sei das Angebot an Attraktionen ausbaufähig, beispielsweise mit einer Wasserrutsche oder einer Indoor-Kletterhalle. Auch mehr Wohnmobilstellplätze in Stadtnähe zu Spalt werden angeregt.

 

Ferienprogramm: Malkurs

Auch in diesem Jahr nahmen viele Kinder begeistert am Malkurs von Ursula Pernsteiner, Angelika und Vanessa Riehl teil.

 
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