Vortrag „Facebook & Co – sicher im Internet unterwegs”

Am 11. April lud die Gruppe fair. zusammen mit dem Kreisjugendring zu dem Vortrag „Facebook & Co – sicher im Internet unterwegs“ in die Spalter Eisbar „Dolce Vita“ ein. Herr Michael Posset, der beim Jugendamt Nürnberg u.a. für den Bereich Jugendmedienschutz zuständig ist, hielt ein sehr kurzweiliges Referat.

 

Zahlreiche Interessierte, eine bunte Mischung aus Vertretern der Facebook-Generation, moderaten Nutzern der Plattform bis hin zu Totalverweigerern von solchen sozialen Netzwerken folgten den Erläuterungen und Erklärungen.
Wie funktioniert Facebook und warum ist es so erfolgreich? Bereits etwa jeder 7. Erdenbürger ist Nutzer, Tendenz stark steigend.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man kann in Sekundenschnelle ein Millionenpublikum erreichen, sei es um eine breite Masse für Veranstaltungen zu gewinnen, sich als Nachwuchskünstler bekannt zu machen oder – was wohl die meisten praktizieren – Freunde zu gewinnen, sich mit Ihnen auszutauschen, spontane Treffen zu organisieren, Tipps weiterzugeben mit dem „Gefällt mir” -Button…

Aber jeder sollte wissen, so der Referent Herr Posset, welche breite Datenspur man dabei im Internet hinterlässt.
So könnten ins Netz gestellte Fotos, Videos und Chroniken durchaus bei der Jobsuche zum Hindernis werden, weil der Arbeitgeber Zugriff auf diese Daten hat. Auch könnte jugendlicher Leichtsinn mit freizügigen Informationen später zur Peinlichkeit werden… nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Worauf ist zu achten bei den Anwendungseinstellungen von Facebook? Was genau steckt hinter den komplizierten Formulierungen in den AGB von Facebook? Wie kann man sein Profil bei Facebook wieder löschen? Was tun bei Cyber-Mobbing? Ist es generell möglich, Daten aus dem Internet zu löschen? Fragen zum Urheberrecht: Was ist erlaubt vom Netz herunter zu laden? Welche Folgen kann es haben bei „kostenlosen“ Downloads von Musik oder Videos, die urheberrechtlich geschützt sind?
All diese Themen wurden kurzweilig und mit Beispielen aus der täglichen Arbeit des Vortragenden erörtert.

Ein großer Dank geht hiermit nochmals an Herrn Posset für seine sehr interessante Aufklärungsarbeit sowie an Stephanie Magerl vom Kreisjugendring für die organisatorische und finanzielle Unterstützung.